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Naturheilpraxis
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Naturheilpraxis

Thomas Körner

O.-Neidhart- Platz 7
73337 Bad Überkingen

Tel.: 07331- 40650
Fax 07331- 307424

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Ich öffne mein Herz - Zugang zum Herzen

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Mittig und gesund


Die unten stehenden Zeilen zum Tag inclusive der kleinen und einfachen Übungsanleitung scheinen mir sooo wichtig, dass ich nochmals extra darauf hinweisen möchte. So oft als möglich im "ganz normalen Alltag" den Kontakt in die eigene MITTE zu suchen, um dort richtig heimisch zu werden, verändert ganz viel vom Konfusen und Gestressten hin zur Klarheit, Freude und Ruhe, egal welche Szenarien im Moment diese Welt den Atem stocken lassen.

Mittig zu sein heisst sich in sich selbst wohlfühlend auszuhalten, egal welche Stürme im "Aussen" toben.

Das scheint mir vor allem auch für die nächsten Tage ganz besonders hilfreich zu sein.

Und es wird dadurch ein Energiefeld aufgebaut, das durch seine stille Herzlichkeit ansteckend wirkt.





Deine schweren und dunkel erscheinenden Momente in deinem Leben lehren dich Vertrauen und Hingabe. Du hast  Angst vor Kontrollverlust, obwohl du dein Leben doch noch nie alleine durch deinen Verstand im Griff hattest.
Sich das einzugestehen verängstigt das Ego, denn es hat Angst zu sterben.
Mache, wenn eine schwierige Situation dich Vertrauen und Hingabe lehrt, nur den einen Schritt, den du gerade machen kannst und vertraue, dass dir eine Kraft beiseite steht, die dich trägt und zum nächsten Schritt führen wird. Und diese Kraft ist nicht dein Denken.
Diese Kraft kannst du in deinem Herzen spüren. Wende dich deshalb deinem Herzen zu.

Dazu eine kleine und einfache  Übungsanleitung. Ich nenne sie: Zugang zum Herzen finden

 

 

Hast du 10 - 20 min. ungestörte Zeit für dich und den Wunsch, dir etwas Gutes zu tun ?

 

Gut, dann setze oder lege dich bequem hin, schliesse deine Augen, atme 3-4 mal tief ein und aus und lasse bei jedem Ausatmen alles los, jeden Gedanken, jedes Problem. Vertröste dein Nachdenken auf die Zeit nach deiner Meditation ( Meditation heisst übersetzt soviel wie nach-innen-kommen )

Lausche jetzt mehr und mehr nach innen und lasse dich in dein Inneres fallen, tiefer und tiefer in dich hinein.

 


Gibt es einen Raum der Stille und des Friedens in dir, etwas, was du vielleicht als dein Innerstes bezeichnen könntest? Und wo in dir könnte dieser Raum oder Ort sein?  Bitte vielleicht darum, dass er sich dir zeigen möge oder dir gezeigt wird, tu es aber ohne Anstrengung, mache ein Spiel daraus. Vielleicht findest du diesen stillen, ja heiligen Ort in der Tiefe deiner Brust, dort wo sich das Energiezentrum deines HERZENS befindet. Lass dich durch dein Atmen dorthin führen.

Betrete mit deiner Aufmerksamkeit diesen RAUM in dir und ruhe dich dort aus. Wenn dich irgendwelche Gedanken in dir forttragen wollen, dann vertröste diese auf später und kehre wieder ein in deine "HAUSKAPELLE. Dieser ORT gehört dir und je öfter du diesen aufsuchst, desto vertrauter und geborgener wirst du dich dort fühlen. und mehr und mehr wirst du auch in deinem ganz normalen Alltag aus der stillen Kraft dieses ORTES geführt und nimmst von dort aus wahr. Vielleicht hörst du dann auch mehr und mehr eine Stimme, welche dich berät und führt. Das ist die " Stimme des HERZENS" und du bist gut beraten IHR zu folgen und dich nach IHR auszurichten. Und vielleicht ist es ja so, dass du beim Betreten dieses Raumes ein Wohlgefühl in dir spürst, bei dem dir förmlich mehr und mehr dein Herz aufgeht und zu strahlen beginnt, weil du jetzt Zugang zu ihm bekommst und dich dort zuhause fühlst und das Gefühl hast angekommen zu sein.

 

 

 

Du fühlst jetzt Herzbewusstheit! Spüre, wie sich dieses Wohlgefühl anfühlt. Du hast es in deinem Leben schon öfters gefühlt, z.B. in Stuationen, wo du dich vom Leben besonders gnädig behandelt gefühlt hast. In den sogenannten Glücksmomenten deines Lebens.

 

 

 

Wir dürfen dieses Herzgefühl kultivieren, damit es wachsen und gedeihen kann.

 

Damit es die führende Rolle in meinem Leben, ja sogar in meinem ganz normalen Alltag übernehmen kann.

 

 

 

Und wenn du diesen Raum oder Ort in dir gefunden hast oder Er dich gefunden hat, dann lass dich dort nieder und verweile dort. Spüre, lausche hinein in diesen Ort und fühle seine Qualität. Welche Stimmung herrscht dort vor ? Ist die Stimmung dort liebend, friedvoll, freudig ohne ersichtlichen Grund ? Fühle !

 

 

Lass dich dort hinein fallen. Versinke ganz in diesen heilsamen Raum in dir. ER ist dein HEILIGES HERZ, das Zentrum des GÖTTLICHEN in dir. Gib dich dort ganz hin und verweile. Gönne dir eine Verschnaufpause in dieser herzlichen Atmosphäre, welche dort vorherrscht.

 

 

Tue nicht, sei einfach!

 

Bleibe solange du möchtest dort in deinem inneren `Kurort` und fühle den wohltuenden Frieden dort.

 

 

Wenn du spürst, dass es reicht, dann atme tief ein und aus und kehre in deiner Geschwindigkeit zurück in dein Alltagsbewusstsein.

Je öfter du diesen RAUM in dir betrittst, um so mehr wirst du dich in Ihn verlieben. Er wird dir eine heilsame Zufluchtsstätte, und du wirst Ihn freiwillig immer öfter betreten , vor allem in Zeiten, wo die `Alltagswellen `sich über dir zu brechen drohen.

 

 

Und es dir nach einer Zeit möglich sein, auch im ganz normalen Alltag eine Teil deines Bewusstseins in diesem Raum zu behalten!

 


PS: Dieses heilsame Nach-Innen-Kommen ist die Basis für mehr Freude und Frieden. Und selbstverständlich für mehr Gesundheit auf allen Ebenen.

 

Du selbst musst es Praktizieren, falls du ernsthaft Interesse daran hast.

 

Du kannst es auch Meditation nennen und diese sollte einen festen Platz in deinem Alltag haben.

 

Nicht mehr und nicht weniger!!


 

Woran wir uns erkennen!

 




 

 

Das Herz hat ein eigenes kleines Gehirn.

Seit kurzem ist erst bekannt: das Herz hat – ebenso wie der Darm – ein eigenes Netzwerk aus etwa 40.000 Neuronen, eine Art eigenes kleines Gehirn.

Dieses Herz-Gehirn kann unabhängig vom Kopf:

    eigenständig wahrnehmen
    die Funktion des Herzens regulieren, je nachdem, was es wahrnimmt
    sich entsprechend von Erfahrungen verändern, also erinnern und lernen
    veränderungen schneller spüren als das Kopf-Gehirn, also die Zukunft intuitiv „vorhersehen“
    das Kopf-Gehirn und den gesamten Organismus beeinflussen

Neben den Neuronen besitzt das Herz über eine eigene Hormonfabrik, mit der es mittels der Hormone Adrenalin und Noradrenalin die Leistungsfähigkeit und den Blutdruck steuern kann. Außerdem kann diese Fabrik das herzeigene Hormon Oxytocin freisetzen. Das passiert zum Beispiel beim Orgasmus, wenn sich Liebende Umarmen oder wenn eine Mutter ihr Kind stillt. Oxytocin stärkt die emotionale Bindung.

Nicht nur über Hormone beeinflusst das Herz-Gehirn das Kopf-Gehirn. Es ist über das vegetative Nervensystem direkt mit ihm verbunden und kann so auch direkt auf das Kopf-Gehirn einwirken.

Die Forscher haben weiterhin herausgefunden: das elektromagnetische Feld des Herzens ist das größte des menschlichen Körpers und kann über mehrere Meter Entfernung gemessen werden. Es kann nicht nur den eigenen Körper, sondern auch die Hirnwellen von Mitmenschen in unserer Nähe beeinflussen und sich mit ihnen synchronisieren. Andere Menschen können unsere „Herz-Energie“ daher spüren. Dass es dieses elektromagnetische Feld gibt, liegt in der Evolution begründet. Die elektromagnetische Kommunikation ließ Gruppen sich besser austauschen und verstehen, was in früheren Zeiten überlebenswichtig war.

Was das Herz und sein Gehirn tun, hängt davon ab, ob es im Gleichgewicht ist. Gerät das Herz aus den Fugen, tut es das emotionale Gehirn auch. Und anders herum: wenn wir lernen, wie wir es ins Gleichgewicht bringen können, tun wir unseren Gedanken, Gefühlen und dem ganzen Organismus Gutes.
Das Herz im (Un)gleichgewicht.

Nur, wenn Anspannung – etwa als Kampf oder Flucht – und Entspannung gleichermaßen gut funktionieren, arbeitet das Herz harmonisch. Um sich schnell anpassen zu können, ist das Intervall der Herzschläge ständig im Wechsel: keine zwei Herzschläge hintereinander haben denselben zeitlichen Abstand.

Wie ein Fußball-Torwart beim Elfmeter hin und her springt, tut es das Herz auch. Es bleibt in Bewegung und passt sich in jeder Sekunde an kleinste Kleinigkeiten an. Zumindest bei gesunden Menschen zeigen sich daher gleichmäßige Wellen auf einem Monitor, der die Abstände zwischen den Herzschlägen aufzeichnet.

Wird das Herzintervall auf diese Weise gleichmäßig kürzer und länger, wechseln sich also kurze und lange Abstände zwischen den Herzschlägen ebenmäßig ab, spricht man von „Kohärenz“.

Das Gegenteil der Kohärenz wird als „Chaos“ bezeichnet. Hier sind die Wechsel nicht mehr gleichmäßig wie Wellen, sondern auf Monitoren als irre gezackte Linie sichtbar: mehrere gleichschnelle Schläge treten hintereinander auf, dann ein paar langsamere hintereinander, statt ständig zwischen schneller und langsamer zu wechseln.

In der Kohärenz kann sich das Herz viel besser an Veränderungen anpassen, es liegt eine hohe „Herzratenvariabilität“ vor. Bei der Geburt ist diese Herzratenvariabilität am höchsten, wenn wir sterben, ist sie am niedrigsten.

Dass die Herzratenvariabilität abnimmt und wir immer mehr ins Herz-Chaos verfallen, liegt vor allem daran, dass wir im Laufe des Lebens trainieren, ständig aufs Gaspedal des Körpers zu treten, aber das Bremsen verlernen. Während das gesunde Herz schnell auch auf kleine Gefühlsschwankungen reagiert, tut es das kranke immer weniger, wodurch Bluthochdruck, Diabetes, Krebs und Herzinfarkte begünstigt werden. Im schlimmsten Fall – wenn das Herz bei Gefühlsschwankungen überhaupt nicht mehr reagiert – ist das ein sehr gefährliches Zeichen: ein plötzlicher Herzstillstand und Tod ist nie wahrscheinlicher als in diesem Fall der komplett stillstehenden Herzratenvariabilität.

Sind Herz und Gehirn jedoch im Gleichgewicht, dann, so zeigen Studienergebnisse:

    atmen wir ruhiger
    haben einen niedrigeren Blutdruck
    verbrauchen weniger Energie
    altern langsamer
    haben eine bessere Immunabwehr und sind dadurch deutlich seltener erkältet
    sind weniger verspannt
    sind weniger müde und gestresst und weniger anfällig für Ängste und Depressionen
    kommen emotional besser mit den Anforderungen des Lebens zurecht
    erleben mehr Flow-Zustände

Eine weitere Studie zeigte: Kinder mit einer höheren Kohärenz leiden viel weniger darunter, wenn ihre Eltern sich scheiden lassen.  Drei Jahre nach der elterlichen Trennung waren sie psychisch weniger davon beeinflusst, hatten mehr positive Gefühle, konnten sich besser an andere Menschen binden und waren in der Schule leistungsfähiger.

Zum Glück können wir lernen, das Herz ins Gleichgewicht – in die Kohärenz – zu bringen. Das geht mit dem sogenannten Herz-Kohärenz-Training.

 


 

Das Herz ins Gleichgewicht bringen (Übung).

Die folgende Übung wurde am Heart-Math-Institute in Kalifornien erforscht und entwickelt.

Ihr Name: Herz-Kohärenz-Übung.

Die Herz-Kohärenz-Übung ist eine Art Meditation, jedoch kein klassisches Entspannungsverfahren. Sie hat nichts mit der Anzahl der Herzschläge selbst zu tun, sondern nur mit deren gleichmäßigem Wechsel. Kohärenz lässt sich bei einem Puls von 50 genauso erzeugen wie bei einem Puls von 150 und ermöglicht innere Ruhe auch bei Anspannung und in Stresssituationen.

Die Übung besteht aus drei Schritten:

    1. Schritt: Zweimal langsam und tief einatmen. Dabei auf die Atmung konzentrieren und nach dem langsamen Ausatmen kurz pausieren, bis der Körper von sich aus nach dem nächsten Atemzug verlangt. So wird der entspannende Parasympathikus aktiviert, man tritt also schon mal auf die Körperbremse.
    2. Schritt: Weiter langsam und tief einatmen, ohne die Atmung willentlich zu beeinflussen. Dabei stellt man sich bildlich und sinnlich vor, man würde durch das Herz atmen (wer sein Herz noch nicht spürt, kann sich vorstellen, wie er durch den zentralen Brustbereich atmet). Beim Einatmen vorstellen, wie das Herz all die frische, beruhigende, reinigende Luft bekommt, die es braucht. Beim Ausatmen vorstellen, wie alle überflüssigen Abfallstoffe weggeblasen werden. Das Herz dabei beobachten, als würde man ein Kind beobachten, wie es friedlich und wohlig spielt.
    3. Schritt: Ruhig weiteratmen. Nun auf ein Gefühl von Wärme und Ausdehnung in der Brust achten und / oder auf Gefühle von Dankbarkeit oder Liebe. Unterstützen kann man dies, indem man an einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier denkt, an einen schönen Urlaubstag oder an ein Bild friedlicher Ruhe inmitten der Natur. Die Erinnerungen lösen positive Gefühle aus, und positive Gefühle können genauso schnell zu Kohärenz führen, wie Angst, Sorgen, Traurigkeit oder Zorn Herz-Chaos auslösen.

Die Übung dauert höchstens ein paar Minuten. Sie wirkt umso schneller und besser, je regelmäßiger man sie anwendet. Je länger man sie einübt, umso schneller gelangt das Herz in Gleichgewicht und Kohärenz, und man selbst in ein Wohlgefühl.

Nach einem eintägigen Herz-Kohärenz-Training an mehreren Tausend Führungskräften in Großbritannien und den USA und der täglichen Übung über sechs Monate wurden die Teilnehmer befragt, wie sich das Training ausgewirkt hatte. Die Ergebnisse:

    Sechsmal weniger Teilnehmer als vorher klagten über Schlaflosigkeit
    Achtmal weniger fühlten sich „angespannt“
    Fünfmal weniger fühlten sich „ausgelaugt“
    Fast alle gaben an insgesamt gedanklich leistungsfähiger zu sein und sich besser konzentrieren zu können, auch unter Stress

 

Woran wir uns erkennen!


 

 
 
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