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Naturheilpraxis
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Naturheilpraxis

Thomas Körner

O.-Neidhart- Platz 7
73337 Bad Überkingen

Tel.: 07331- 40650
Fax 07331- 307424

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4 Schritte der Vergebung

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Die 4 Schritte der Vergebung

 


 

 Eine einfache und wirkungsvolle Methode, um mit vielen Situationen des Alltags, in denen wir uns aufregen, ärgern und dagegen ankämpfen, besser, friedvoller und heilungsfördernder umzugehen, ist in 4 Schritte aufgeteilt. Sie helfen mir dabei mich zu bewahren, dass ich in das "Drama des Geschehens" eingewickelt werde. Dadurch kann ich mehr und mehr den "normalen Wahnsinn"von Angriff, Verteidigung, Beschuldigung, Opfer-Täter-Rollen und somit typische unfriedliche und krankmachende Stressmuster durchbrechen.


 

Es ist so wichtig für jeden Heilungsprozess. Man könnte fast behaupten, dass Vergebung die Basis für jeden Heilungsprozesses ist !

 

 

4. und letzter Schritt:

 

Ich entscheide mich dafür, mich einer Grösseren Kraft anzuvertrauen und mich mit meiner Situation hinzugeben. Die Qualität dieser KRAFT ist lichtvoll strahlend,  liebend, mitfühlend und friedvoll. Dieser KRAFT erlaube ich, ja ich lade Sie ein, sich in mir auszudehnen,  mich in Besitz zu nehmen und zu heilen.

 


 Wiederhole nochmals den 1., 2. und 3. Schritt, direkt unterhalb !

 


1. Schritt:

 

 Ich erkenne an, dass ich selbst (auch wenn ich im  Moment nicht weiss, wie ich das gemacht habe) die momentane Situation in mein Leben installiert habe, um mein Bewusstsein zu erweitern und um Aussöhnung mit bisher angstvoll Verneintem und letztlich Heilung zu finden. Auch wenn ich im Moment nicht weiss, warum und  auch wenn das unbewusst geschehen ist. Dem Leben geht es nicht nur um körperliche Heilung, sondern sehr um Weiterentwicklung und Heilung unserer Seelen. Ich übernehme also die Verantwortung für das, was gerade in meinem Leben geschieht. Auch wenn es sich im Moment unangenehm, ja vielleicht sogar schmerzlich oder sehr schmerzlich anfühlt.

 

 Ich kann still zu mir sagen: "Schau, was ich da in mein Leben gezogen habe!"

 

 

 Das ist der 1. Schritt: Das Anerkennen, was ist (was sich im Moment zeigt). Ich weiss, wir haben gelernt gegen das, was sich unangenehm anfühlt, anzukämpfen und Nein zu sagen. Das ist zwar normal, jedoch äusserst schmerzlich und weit entfernt von Frieden schliessen und Heilung fördern und finden.

 

 

2. Schritt:

Ich bemerke meine Neigung/Bedürfniss auf einen Angriff/auf ein In-Frage-stellen meiner Person mit einem Gegenangriff zu beantworten.Dabei geht es meist um die Angst davor, in meinem momentanen So-Sein nicht liebenswert zu sein. Daraus entstehen immer auch Schuldgefühle.

Ich spüre die Gefühle, welche in dieser (von mir ins Leben gerufenen) Situation in mir auftauchen ( Wut, Ärger, Angst, Traurigkeit, Schmerz...) und lasse diese da sein.

Ich nehme mich in meiner Neigung zu "üblichen Gegenangriffs-Reaktionsmustern" an, ich verstelle mich mir selbst gegenüber nicht und nehme mich dennoch so an, wie ich im Moment einfach bin. Jedoch reagiere ich nicht (oder immer weniger), sondern bleibe spürend und mich fühlend in der Stille. So brauche ich mich nicht verstellen, sondern darf in meinem derzeigen Bewusstseinslevel ich-selbst-sein (authentisch sein).

 

Das ist der Schritt des annehmenden Fühlens von in mir auftauchenden Gefühlen, ohne gleich in die Gegenreaktion, in den Gegenangriff zu gehen. Es ist sooo wichtig, den sich unangenehm anfühlenden Gefühlen anzunehmen, diese da sein zu lassen und nur zu spüren. Dies ist ein ganz wesentlicher Schritt in Richtung Vergebung und Heilung!

Du kannst jetzt auch im Stillen sagen:

"Es tut mir leid - ich bitte um Vergebung und auch ich bin bereit zu vergeben - ich übernehme die Verantwortung, auch wenn ich nicht genau weiss, wie ich das in mein Leben gezogen habe - ich vergebe und bin bereit, selbst Vergebung zu erfahren."


 


 Nochmals zusammengefasst:

 

 Ziel des Lebens, so fühle ich es, ist es, dass wir uns als liebende und mitfühlende Wesen wiedererkennen, dass wir zur Qualität unserer HERZEN (zur Liebe, zum Mitgefühl) zurückkehren und dies in unseren Leben ausdehnen.

 Dass wir also bewusst zu dem zurückkehren, was wir im Kern unserer Wesen wirklich sind.

 Dazu schickt uns das Leben "Trainingseinheiten", um üben zu können. Wir selbst, jede und jeder von uns, zieht diese Lektionen, wenn auch unbewusst, in unseren Alltag.

 Lasst uns unsere "Hausaufgaben" gut machen, damit tiefe Heilung ermöglicht wird; sowohl in mir selbst, als auch im Aussen.

 Beginne mit der Praxis der Vergebungsschritte nicht gleich mit den "katastrophalsten Herausforderungen" in deinem Leben. Starte besser mit kleinen Ärgernissen, z.B. wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt, oder sich in der Warteschlange vordrängelt, oder dich angreifend und wenig wertschätzend anspricht, oder....

 

 

3. Schritt:

 

 Auch wenn es sich im Moment unangenehm, ja vielleicht sogar schmerzlich für mich anfühlt, bin ich bereit die momentane Situation anzunehmen.

 

Das ist ein schwieriger, jedoch ganz wesentlicher Schritt in Richtung Frieden und Vergebung. Wie oft hadern wir mit dem, was sich im Moment zeigt, mit dem was gerade ist wie es ist. Und wie oft bleiben wir dann in unserem Hadern, in unserem Nein zu dem, was ist, stecken. Tagelang, wochenlang, monatelang, manchmal sogar über Jahre. Und das nicht Angenommene kann sich so nie zum Frieden hin wandeln.

 

 Ja zu sagen zu dem, was sich im Moment schmerzlich zeigt, heisst nicht, dass es dann immer so bleibt. Ganz im Gegenteil: Nur das mitfühlende und mutige Annehmen des sich momentan Zeigenden ist der Motor für Wandlung.

 

 Vertraue!!

 

 PS: Ich habe als Therapeut noch nie erlebt, dass Heilung initiiert wurde durch Nein zum momentanen Kranksein. Erst durch dieses "Ja, so ist es im Moment", und durch das Anvertrauen an eine grössere KRAFT kann das Mysterium Heilung in Gang kommen.

 

Ich wünsche uns eine gute und vergebungsreiche Woche !

 

 

 

 

Woran wir uns erkennen!

 

 

Woran wir uns erkennen!

 

 




 

 Vergebung als wertvollste Medizin

 


Immer wieder erlebe ich in meiner Tätigkeit als Heilpraktiker für ganzheitliche Behandlung, dass einer der wesentlichen Krankheitsverursacher steckengebliebener und nicht vergebener Groll ist, kurz: Nicht Vergebenes.

 

Das entzieht Lebensenergie, macht verbissen und verschliesst das Herz. Kein Wunder, dass dies Kranksein jeder Art sehr fördert.

 

Aber wie kann ich vergeben und was ist Vergebung überhaupt ?

 

Und wie funktioniert Vergebung, wie kann ich vergeben ?

 

Dazu eine Geschichte, welche das gut verdeutlicht, was Vergebung ist und wie diese praktisch umgesetzt werden kann:

 


 

Vergebung führt zur Heilung



„Immer wenn ich an den Dreckskerl denke, wird mir übel“, sagte Maria zu ihrer Freundin Sara. „Dann denke doch einfach nicht mehr an ihn“. „Das sagst du so einfach. Der hat mich so oft verletzt, kritisiert, angeschrien, manchmal sogar geschlagen“.

 

„Wie lange willst Du die Verletzungen noch in dir tragen? Ein Leben lang? Vergib ihm endlich, dann geht es dir wieder gut“.

 


„Dem auch noch vergeben, für das was er mir angetan hat. Niemals werde ich ihm vergeben“.

 

„Gut, dann leide weiter, wenn du das willst. Wenn du vergibst kommt es schließlich nur dir zu Gute. Das bedeutet nicht, dass du die Verletzungen, die er dir zugefügt hat, tolerierst oder akzeptierst. Bei der Vergebung geht es letztendlich nur um dich“.

 

Schweigen.

„Von dieser Seite aus habe ich es noch gar nicht betrachtet“.

„Maria, ein Mann wie Bert, der seine eigene Frau dauernd verletzt und sie sogar schlägt, der bestraft sich doch selbst am meisten. Solche Menschen können doch nicht glücklich sein. Der hat viele eigene Verletzungen, Hass und Groll in sich, die er an andere weiter gibt“.

„Da stimme ich dir zu. Aber ihm vergeben – na, ich weiß nicht ob ich das kann“.

„Du hast vorhin gesagt, dass dir immer übel wird, wenn du an ihn denkst“.

„Ja, das habe ich und das ist auch so“.

„Wenn du ihm vergeben hast, garantiere ich dir, dass es dir nicht mehr übel wird“.

„Glaubst du das wirklich?“

„Ja, davon bin ich überzeugt, weil ich selber immer wieder Jemandem vergeben habe, der mich in meiner Kindheit verletzt hat. Wenn ich heute an die Person denke, ist es mir gleichgültig. Versuche es einfach, was hast du zu verlieren? Und, Maria wenn es dir wegen vergangener Verletzungen schlecht geht, dann gibst du deine schlechte Laune und deine Wut unabsichtlich an deine Kinder, Kollegen und vielleicht der netten Verkäuferin in der Bäckerei weiter“.

„Ja, das habe ich auch schon festgestellt“.

„Maria, als ich von einem Heilpraktiker erfahren habe, dass ich es selbst in der Hand habe, ob es mir wegen einer Verletzung ein Leben lang schlecht geht, bin ich wach geworden. Und weil es mir lieber ist, dass ich glücklich lebe ohne Hass, ohne Groll und Aggressionen irgendeinem Menschen gegen über, habe ich vergeben. Und seitdem geht es mir gut. Vergeben hat nichts mit dem Menschen zu tun, der dich verletzt hat. Der hat seine eigenen Themen im Leben. Vergebung hat nur etwas mit dir zu tun. Es ist auch wichtig andere, die wir verletzt haben, um Vergebung zu bitten. Damit ist uns vergeben. Und uns selber für was auch immer zu vergeben. Niemand ist perfekt.“

„Sara, das klingt irgendwie überzeugend“.

„Ich hatte das große Glück, mit diesem Heilpraktiker viele gute Gespräche geführt zu haben. Wir haben viel über dieses Thema gesprochen. Er hat mir auch gesagt, dass es Menschen gibt, die absichtlich verletzen, morden und schänden und ihre Freude daran haben, wenn Menschen sie hassen. Die Medien berichten auch noch über solche Minderheiten und verbreiten Angst und Hass in die Welt. Wenn wir denjenigen nicht vergeben, die uns verletzt haben, dann bleiben sie in unserem Inneren, in Form von Hass, Groll und Aggression ein Leben lang erhalten. Natürlich sollen diese Menschen ihre gerechte Strafe erhalten, die andere verletzen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Mörder sich keine größere Strafe auflasten kann, als einen anderen Menschen zu töten. Doch das hat nichts mit der eigenen Vergebung zu tun. Bei Vergebung geht es letztendlich darum, dass es der Person wieder gut geht, die vergibt und um Vergebung bittet. Jeder Mensch erhält seine gerechte Strafe. Daran kommt keiner vorbei. Die Inder sagen Karma dazu. Liebe und Vergebung heilt alles … Krankheiten, Seuchen, Kriege und uns selbst“.

„Danke dir Sara. Nun verstehe ich, was Vergebung überhaupt bedeutet“.

 



Jesus hat am Kreuz gesagt, als er wusste, dass er getötet wurde: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Jesus hat seinen Mördern vergeben. Mit Rachegefühlen schaden wir uns selbst und auch unseren Mitmenschen. „Auge um Auge, macht die ganze Welt blind“.

 

Mahatma Gandhi.

 


 



Worte die zur Heilung in uns führen:

* Aus tiefstem Herzen vergebe ich allen Seelen, die mich jemals, ob bewusst oder unbewusst, durch Worte, Handlungen oder Gedanken verletzt oder gekränkt haben.

 


* Aus tiefstem Herzen bitte ich alle Seelen um Vergebung, die ich jemals, ob bewusst oder unbewusst, durch Worte, Handlungen oder Gedanken verletzt oder gekränkt habe.

 


* Aus tiefstem Herzen vergebe ich mir selbst.

 



 
 
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