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Naturheilpraxis
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Naturheilpraxis

Thomas Körner

O.-Neidhart- Platz 7
73337 Bad Überkingen

Tel.: 07331- 40650
Fax 07331- 307424

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Gedichte, Verse, Weisheiten!

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Eine Geschichte...

 


 

Ein Indianer, der in einem Reservat weit von der nächsten Stadt entfernt wohnte, besuchte das erste Mal seinen weißen Bruder in der Großstadt.

 

 

 

Er war sehr verwirrt vom vielen Lärm, von der Hektik und vom Gestank in den Straßenschluchten. Als sie nun durch die Einkaufsstraße mit den großen Schaufenstern spazierten, blieb der Indianer plötzlich stehen und horchte auf.

 

 

 

„Was hast du“, fragte ihn sein Freund. „Ich höre irgendwo eine Grille zirpen“, antwortete der Indianer. „Das ist unmöglich“, lachte der Weiße. „Erstens gibt es hier in der Stadt keine Grillen und zweitens würde ihr Geräusch in diesem Lärm untergehen.“

 

 

 

Der Indianer ließ sich jedoch nicht beirren und folgte dem Zirpen. Sie kamen zu einem älteren Haus dessen Wand ganz mit Efeu überwachsen war. Der Indianer teilte die Blätter und tatsächlich: Da saß eine große Grille.

 

 

 

„Ihr Indianer habt eben einfach ein viel besseres Gehör“, sagte der Weiße im weitergehen. „Unsinn“, erwiderte sein Freund vom Land. „Ich werde Dir das Gegenteil beweisen“. Er nahm eine kleine Münze aus seiner Tasche und warf sie auf den Boden. Ein leises „Pling“ ließ sich vernehmen. Selbst einige Passanten, die mehr als zehn Meter entfernt standen, drehten sich augenblicklich um und schauten in die Richtung, aus der sie das Geräusch gehört hatten.

 

 

 

„Siehst Du mein Freund, es liegt nicht am Gehör. Was wir wahrnehmen können oder nicht, liegt ausschließlich an der Richtung unserer Aufmerksamkeit. Was Du hörst, sagt mehr darüber aus wie Du denkst, als was Dich umgibt.“

 

(Indianische Weisheit)

 


 




 

Eine Geschichte

 Ein Mann rannte auf Sokrates zu.

„Sokrates, Sokrates! Weißt Du, was ich gerade über einen Deiner Schüler gehört habe?“

„Warte einen Moment“, sagte der Philosoph. „Bevor Du mir davon erzählst, möchte ich, dass Du einen kleinen Test machst, den ich ‚die drei Siebe’ nenne.“

„Die drei Siebe?“

„Ja. Bevor Du aussprichst, was Du sagen willst, prüfe es. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast Du absolut sichergestellt, dass es wahr ist, was Du mir erzählen willst?“

„Äh, naja, nein … ich hab eigentlich nur davon gehört.“

„Gut. Du weißt also nicht, ob es wahr ist oder nicht. Lass uns zum zweiten Test kommen. Das Sieb der Güte. Ist, was Du mir über meinen Schüler erzählen willst, etwas Gutes?“

„Nein, im Gegenteil.“

„Aha, Du willst mir also etwas Schlechtes über meinen Schüler erzählen, obwohl Du nicht weißt, ob es wahr ist.“

Der Mann zuckte die Schultern. Er wirkte inzwischen etwas betreten.

Sokrates fuhr fort: „Vielleicht besteht das, was Du mir sagen willst, ja den dritten Test. Das Sieb der Nützlichkeit. Ist, was Du mir mitteilen möchtest, hilfreich für mich?“

„Also … nein, nicht wirklich.“

„Wenn es weder wahr ist, noch gut oder zumindest nützlich, warum solltest Du es mir dann überhaupt erzählen?“

Der Mann verstummte, er schämte sich und ging fort. Er hatte verstanden.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wir das nächste Mal etwas Unschönes über einen anderen sagen wollen, können wir uns zuerst fragen:

 

 

 

 

 

 

 

Ist es wahr?

 

 

 

 

 

 

 

Ist es gut?

 

 

 

 

 

 

 

Ist es nützlich?

 

 

 


 

 

 

 

 


 


Eine Geschichte

Es gab in Indien einen Tempel. Er wurde „Tempel der tausend Spiegel“ genannt. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages hörte ein Hund von dem Tempel, man erzählte sich, dass jeder in diesem Tempel sich selbst und die Welt erkennen könnte. Der Hund suchte den Tempel und erklomm schließlich den Berg. Dann stieg er die Stufen des Tempels hinauf und trat durch das Tor. Als er in den Saal hinein kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später hörte ein anderer Hund von dem Tempel, auch er suchte im ganzen Land danach, fand schließlich den Berg und erklomm ihn. Der Hund stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel. Als er in den Saal trat, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf. Als dieser Hund den Tempel verließ, wusste er, dass die ganze Welt aus netten, schwanzwedelnden, freundlichen Hunden besteht, mit denen man herrlich spielen kann.

Hier sind noch ein paar Fragen, die dir bei deiner eigenen Interpretation der Geschichte behilflich sein können:

Welcher dieser beiden Hunde bist du? Welcher möchtest du sein? Wer sind die Spiegel? In welchen Spiegel schaust du am öftesten? Sind alle Spiegel gleich? Verzerren manche Spiegel das Bild? Wofür steht der schwer zu besteigende Berg? Worauf hat man von dort oben einen so gewaltigen Ausblick?

 

Woran wir uns erkennen!


 

 WER bist du, unter all deinen Masken?



Mit DIR will ich sprechen, mich unterhalten – wo du bist, wie du bist, ungekünstelt, unverstellt, brauchst mich durch nichts zu beeindrucken. Doch wäre es schön,
mich einmal mit DIR zu unterhalten!

Ich sehe, wie du dich abmühst, spüre deine Angst.

Wovor hast du Angst?
Darauf kannst du mir vielleicht keine Antwort geben.
 Womöglich merkst du deine Angst selbst kaum.
 Aber das ist gar nicht nötig!

 

Denn ich kenne sie – diese Angst!
Sie ist auch in mir und in jedem anderen Menschen!

Diese Angst wurde geschürt und ständig genährt.
 Auch heute noch bekommt sie ständig Nahrung.
Woher ich das weiß?
Ganz einfach, sonst wär´sie längst fort, verhungert, verschwunden!

Ihre Basis sind einstige Worte und Gesten.
Sie wurden dazu benutzt, damit wir brav und lieb waren,
uns „richtig“ benahmen.
Mit „richtig“ war aber gemeint, dass wir genau so waren,
wie andere uns haben wollten.

„Machs doch endlich mal richtig!“
befahlen sie, gleichzeitig straften uns völlig verständnislose Blicke.
Wehe es gelang uns nicht,
dann wurden wir ausgeschimpft oder Schlimmeres.

Wir wurden nicht gemocht, nicht gewollt, genau so, wie wir waren – zumindest glauben wir das bis heute.

Aber eigentlich wissen wir das nicht einmal so genau.
 Wahrscheinlich traute sich keiner, uns überhaupt richtig anzusehen.
Das war ihnen zu riskant, zu bedrohlich!
Darauf wollte es niemand ankommen lassen –
so sehr hatten sie alle Angst vor dem, wie wir wirklich sind.

Also befassten sie sich lieber mit dem,
 wo sie einen Mangel in uns zu erkennen glaubten.
 Denn dann hatten sie festen Boden unter den Füßen!
Eigentlich waren wir ihnen auch unbequem,
weil man uns das alles erst einmal erklären musste
und wir nicht schon von selbst „richtig“ waren.

Wir hörten Worte – manchmal offen ausgesprochen,
manchmal drückte sich ihr Hall in Gesten oder Verhalten aus:

„Was würden denn die Nachbarn sagen, die Großeltern, die Lehrer….
Man muss schon wirklich sehr darauf achten sich zu geben wie erwartet wird, sonst, weil sonst….“

Ja „was sonst?“
…eine Drohung die im Raume stand.
Heute steht sie noch da, wie eine dicke Gefängnismauern.
Sie bringt uns dazu, gut darauf zu achten, nur nicht aus der Reihe zu tanzen – dabei tanzen wir doch so gern!
 Sie hält uns gefangen, weil wir uns nicht trauen zu tun,
 was wir so gerne würden.

Aber jetzt ist die Zeit reif, es drauf ankommen zu lassen!

Was wäre, wenn wir es einfach riskieren?
Was ist die Antwort hinter der Drohung?
Geben wir uns doch einfach nicht mehr so,
wie man uns erzählt hat, dass es erwartet würde.
Vielleicht nur für eine Stunde lang, ist es uns einfach einmal egal,
 was ein „Irgendjemand“ sagen oder denken könnte.

Wir wissen es doch längst:
 Die „anderen“ sagen und denken ohnehin ziemlich viel, wenn sie wollen. Egal was wir tun, sie hören damit doch nicht auf.
 Möchten sie sich über etwas aufregen, so werden sie immer etwas finden.

Ich kann dich hören wie du sagst:
 „Ja, aber mir wäre lieber, sie würden über andere reden.
 Gäbe ich ihnen keinen Anlass dafür, mache ich mich unsichtbar,
dann würde mich ihre Verurteilung nicht treffen!“

Vielleicht werden sie reden, vielleicht spotten, vielleicht schimpfen,
 oder vielleicht auch überhaupt nichts dergleichen tun.
 Immerhin besteht auch die Chance, dass nichts davon wahr wird,
wie du es dir in Gedanken ausmalst.
Aber egal, was nun wirklich geschieht, frage dich:

Wer sind sie, dass sie über dich und das was in dir ist, zu urteilen haben?

Wer hat über deinen göttlichen Funken zu urteilen?

Wer sind sie, dass sie tatsächlich glauben,
sie wüssten etwas über dich, wo sie doch selbst ohne Unterlass damit beschäftigt sind, um jeden Preis ihre Masken zu behalten
 und gar keine Zeit haben hinzusehen, wer du eigentlich bist?

Wer mit seinen eigenen Masken beschäftigt ist,
kann es schwer ertragen, wenn ein anderer die seine abnimmt.
 Er ist neidisch aber bekommt auch Angst,
sobald ein anderer sein Gefängnis verlässt.
So gerät sein „Spiel“ außer Kontrolle.

Das aber ist für dich nicht wichtig!
 Deine wichtigen Fragen lauten:

Wem gehörst du?
Wem gehört dein Leben?
Gehörst du denen, welche sich an ihren Masken festkrallen,
ohne zu wissen weshalb?
Oder gehörst du zu jenen, die ihre unsichtbaren Gefängnismauern
in die Luft sprengen und endlich so sind, wie sie wirklich sind?

Dann riechst du die Freiheit,
du schmeckst das Glück,
 auch wenn du vielleicht immer noch nicht so viel Geld hast,
 oder immer noch nicht das, wovon die anderen sagten,
 dass sie das glücklich machen würde.

Dir aber weht der Wind der Freiheit um die Nase.
Und heute machst du vielleicht den ersten kleinen Schritt
und lässt alle diejenigen hinter dir, die ihre Plakate in die Luft halten,
 oder wie Marktschreier ihre Masken anpreisen wollen.

Sie alle haben vergessen, was es heißt zu leben.
 Lass sie gehen, lass sie schreien, hör nicht mehr hin!
Du aber, du kannst es entdecken, entfalten, erspüren, atmen, tanzen, springen!
Es liegt allein an dir!

Es kann sein, dass du glaubst dass das nicht so wichtig wäre.
Doch durch das Aufbehalten unserer aufgezwungenen Masken,
 sperren wir uns selbst ein.
Unsere Seele verträgt das nicht!
Sie leidet, meist still aber jetzt immer öfter unüberhörbar!
Die wahre Liebe verträgt das ebenso wenig!
Wir können uns nicht „durchschummeln“.
 Wir müssen für uns aufstehen und uns für unsere innere Wahrheit stark machen!
Das ist der Dienst, den wir unserer Seele und unserer Liebe erweisen müssen!

 

 Eva-Maria Eleni

 

Woran wir uns erkennen!

 

Die volle Tasse

 

 

 

Es war einmal ein westlicher Professor der Philosophie. Er reiste zu einem Zen-Meister, um ihn nach Gott, der Unendlichkeit, der Meditation und vielem anderen zu befragen.

 

Der Meister hörte sich schweigend all die Fragen des Mannes an.

 

Nach einer Weile sagte er: “Du hast eine weite Reise hinter dir und du siehst müde aus. Ich werde dir eine Tasse Tee machen.”

 

Während der Meister den Tee zubereitete, brannte der Professor vor Ungeduld. Er war schließlich nicht zum Teetrinken gekommen, sondern um Antworten auf alle seine Fragen zu bekommen! Wahrscheinlich war dieser Zen-Meister gar kein weiser Mann und wollte nun nur Zeit gewinnen. Sollte seine Reise gar umsonst gewesen sein?

 

Und als er schon fast am Aufstehen war, kam der Meister mit dem Tablett, auf dem der frisch gebrühte Tee stand. So entschied der Professor, den Tee zu trinken und erst dann zu gehen.

 

Der Meister nahm die Kanne und begann dem Professor Tee in seine Tasse einzuschenken. Schnell war die Tasse voll und der Tee lief über den Rand und über die Untertasse.

 

“Halt, Sie Narr! Was tun Sie denn da? Sehen Sie denn nicht, dass die Tasse voll ist? Und dass auch die Untertasse bereits übergelaufen ist?”

 

Da lächelte der Meister und sprach: “Und genau so ist es mit dir. Dein Verstand ist wie diese Tasse: überfüllt mit Fragen. Selbst wenn ich dir Antworten geben würde, hätten sie gar keinen Platz mehr in deinem Kopf, denn es passt dort genauso wenig hinein wie in diese Tasse. Geh also und leere deine Tasse. Und komm wieder, wenn Platz in dir ist.”

 


 

 



 

 

 

 Die Mauern abtragen

Mauern können nur abgetragen werden,
wenn Sanftheit und Liebe in dir wachsen
und auf fruchtbaren Boden fallen.
Die Samen deiner Liebe werden gedeihen,
dies ist absolut sicher!

Doch braucht dies Licht – dein Licht, deine Wärme, dein Seelenfeuer!
Es braucht Wasser – Quelle der Reinigung, der Erneuerung und Erfrischung!
Es braucht Dünger – deinen Mut, deine Geduld, dein dich Öffnen und dein Vertrauen, dass deine Saat aufgehen wird!

Um Mauern zwischen Liebenden (Freuden oder Familienmitgliedern)

abzutragen, musst du dich aber nicht ins Kreuzfeuer stellen!
Du musst es nicht riskieren, wieder tief verletzt zu werden,
so lange du allein beim bloßen Gedanken daran
deine Wunden so stark spüren kannst.
Spürst du sie? So liegt genau hier deine Aufgabe – jetzt!
Bleibe bei dir und fühle hin!
Was machen sie mit dir?
Welches Gefühl geben sie dir –
über dich, über andere, über die Welt?
Erzählen sie von Verrat, Betrug oder Schuld?

Vielleicht weißt du es schon,
dass kein anderer dich von deinen Wunden befreien kann,
so lange du vor ihnen auf der Flucht bist.
Wenn du dich verwehrst, weil dich etwas zu sehr schmerzt,
hat kein, dich noch so sehr liebendes Gegenüber eine Chance!

Der Schmerz schwindet nur,
wenn er noch einmal durchfühlt und
mit deiner Liebe durchdrungen wurde.
Gewährst du dir deine Heilung?

So lange du dich noch nicht kraftvolle genug fühlst,
dich zu überwinden,
deinen Sprung in die Begegnung zu wagen,
kümmere dich noch um deine innere Mauern zu dir,
zu deiner Liebe.

So lange du in deinem Herzen nicht spüren kannst,
dass du jetzt den Mut aufbringen willst,
trag erst noch alle Erwartungen und künstlichen Ideen ab,
damit du deine Liebe zu dir wieder vollkommen befreien kannst!

Dein Herz fühlt genau, wo du jetzt wirklich stehst!
Aus deinem Herzen heraus wird eine Gewissheit erwachsen –
eine Gewissheit, welche aus Selbst-Bewusstsein und Vertrauen gewebt ist.
Fehlt sie dir, bist du unsicher.
Fehlt sie dir, dann bist du noch zu verwundet.
Du hast dich jetzt noch nicht ausreichend mit deiner Liebe umsorgt, dich umhüllt.
Du hast dir jetzt noch nicht genug Heilung gewährt, um dich dem Sturm zu stellen.

Um die Mauern zwischen dir und deinen Liebsten
abtragen zu können,
musst du also vorher deine inneren Mauern abtragen.
Es sind jene Mauern,
welche dich jetzt noch davon abhalten,
deine/n Liebste/n in deine Arme zu schließen!

Dein Problem ist nicht, dass dir etwas fehlen würde.
Dein Problem ist, dass zu viel von falschen Dingen da ist,
das dir den Weg verstellt,
dich in deiner Größe, in deiner Kraft und Wahrheit
erkennen zu können.
Tatsächlich bist du nichts als ein kraftvoll strahlendes Wesen der Liebe.

Drum bau deine Mauern ab,
damit du wieder um die Liebe weißt,
die du wirklich bist und immer warst!
Und dann wirst du eines Tages aufwachen und wissen:
Ja, jetzt ist die Zeit zu springen,
mit bebendem Herzen, zitternden Händen und weichen Knien,
doch du wirst es tun und wissen: Ja, jetzt ist die Zeit da!

Dein Weg beginnt immer in der Begegnung mit dir!

 

Eva-Maria Eleni

 

Woran wir uns erkennen!



 

 



 

 

 

Eine Geschichte...

Was ist wirklich wichtig im Leben

 

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte; er hatte einige große Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht habe. Der Mexikaner antwortete: ” Nicht lange – ein paar Stunden nur.”

 Warum er denn nicht länger auf See geblieben sei, um noch mehr zu fangen, fragte der Banker. Der Mexikaner sagte, die Fische reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen. Der Banker bohrte weiter: “Aber was tust Du denn mit dem Rest des Tages?” Der Fischer: “Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe im Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden, so habe ich ein ausgefülltes Leben”.


Der Banker erklärte: “Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte Dir ein bisschen
helfen. Du solltest mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Damit könntest Du mehrere Boote kaufen, bis Du eine ganze Flotte hast. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könntest Du direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Du könntest Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Du könntest dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City, Los Angeles oder vielleicht sogar nach New York City umziehen, von wo aus Du dann Dein florierendes Unternehmen leitest.”
Fischer in Nordnorwegen haben Zeit, wir eine Uhr!

Der Mexikaner fragte: “Und wie lange wird dies alles dauern?” Der Banker antwortete: “So etwa 15 bis 20 Jahre.” “Und was dann?” fragte der Fischer. Der Banker lachte und sagte: “Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könntest Du mit Deinem Unternehmen an die Börse gehen; Deine Unternehmensanteile verkaufen und sehr reich werden. Du könntest Millionen verdienen.”

Der Mexikaner meinte: “Millionen. Und dann?” Darauf der Banker:

“Dann könntest Du aufhören zu arbeiten. Du könntest in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Deiner Frau halten, im Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Deinen Freunden Gitarre spielen.”

 

 

Woran wir uns erkennen!


 

Leben nach der Geburt - eine Kurzgeschichte

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja, natürlich, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird,“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn.“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“
„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

*

*

Hier sind noch ein paar Fragen, die dir bei deiner eigenen Interpretation der Geschichte behilflich sein können:

Welcher dieser beiden Zwillinge bist du? Welcher möchtest du gerne sein? Glaubst du an ein Leben nach dem Tod ? Was wäre dann alles anders? Gibt es eine Nabelschnur, die dich mit etwas größerem verbindet? Kannst du es singen hören, wenn du ganz still bist?  Wer oder was singt?


 

Woran wir uns erkennen!





 

Eine Kurzgeschichte


Die Wölfe


Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.“

In dem einen Wolf leben folgende Eigenschaften:

Es ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.


Im anderen Wolf in uns wohnt folgendes:

 

Es ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach, und fragte dann: Welcher der beiden Wölfe gewinnt?

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.


 

Woran wir uns erkennen!

 





 

Das ist Sterben...

 


 

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte
wie es am Horizont verschwindet.

 


Jemand an meiner Seite sagt: „Es ist verschwunden.“
Verschwunden wohin?

 

Verschwunden aus meinem Blickfeld – das ist alles.
Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war
als ich es gesehen habe.
Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus
meinen Augen verschwindet ist in mir,
es hat mit dem Schiff nichts zu tun.

 

Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben
mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,
die es kommen sehen, und andere Stimmen,
die freudig Aufschreien: „Da kommt es!“
Das ist sterben.

 


 

Bischof Charles Henry Brent (9.4.1862 – 27.3.1929)

 

 

Woran wir uns erkennen!


 

Über die Geduld
(von Rainer Maria Rilke)

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

 

 

Wertvolle Erkenntnisse

 

 

 

Eine wahre Geschichte

 

 Nachdem sie viele Jahre in ihrem Job keine Erfüllung fand, machte sich Bronnie Ware daran etwas zu finden, dass mit ihrer Seele schwingen würde und eine Erfüllung in ihrem Leben sein könnte. Sie landete in der Palliativmedizin, wo sie viele Jahre damit verbrachte denjenigen zu helfen, die im Sterben lagen. Einige Zeit später, stellte sie eine Liste der 5 häufigsten Dinge zusammen, die Menschen, die sie betreut hatte bedauern.

 

Die Liste gewann große Popularität, und wir werden sie hier heute mit dir teilen, weil es etwas ist, dass wir alle im Hinterkopf behalten sollten. Auch wenn man nicht darüber nachdenken mag, diese Worte hier und jetzt sind wirklich wichtig für dein Glück!

 


 

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt ein Leben zu führen bei dem ich ehrlich zu mir selbst gewesen wäre, und nicht das Leben, das andere von mir erwarteten, zu leben.

 

„Das war das häufigste Bedauern aller. Wenn die Menschen erkennen, dass ihre Leben fast vorbei ist, und sie zurückblicken, sieht man eindeutig wie viele Träume unerfüllt geblieben sind. Die meisten Leute hatten sich nicht einmal die Hälfte ihrer Träume erfüllt und mussten sterben, mit dem Wissen, dass es aufgrund ihrer Entscheidungen so gekommen ist. Gesundheit bringt eine Freiheit die nur sehr wenige erkennen, bis sie sie nicht mehr haben. “

 


 

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.

 

„Das kam von jedem männlichen Patienten, den ich pflegte. Sie verpassten die Jugend ihrer Kinder und das Zusammensein mit ihrem Partner. Frauen sprachen auch von diesem Bedauern, aber die meisten waren aus einer älteren Generation, und viele dieser Patientinnen waren nie die Hauptverdiener einer Familie. Alle Männer, die ich pflegte bedauerten zutiefst, dass sie ihr ganzes Leben im Laufrad einer Existenz, die sich nur auf die Arbeit bezog, festsaßen.

 


 

3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

 

„Viele Menschen unterdrückten ihre Gefühle, um in Frieden und ohne Probleme mit anderen zu leben. Das Ergebnis war für sie eine mittelmäßigen Existenz und sie waren nie in der Lage der zu werden, der sie hätten sein können. Viele entwickelte daraufhin Krankheiten im Zusammenhang mit der Bitterkeit und dem Groll den sie mit sich herumtrugen. “

 


 

4. Ich wünschte, ich wäre in Kontakt mit meinen Freunden geblieben.

 

„Oft konnten sie den wahren Wert von alten Freunden nicht erkennen, bis sie im Sterben lagen, und dann war es zu spät. Viele hatten sich so in ihrem eigenen Leben verfangen, dass sie die besten Freundschaften über die Jahre verkümmern ließen. Viele bedauern, dass sie Freundschaften nicht die Zeit und Mühe gaben, die sie verdienten. Jeder vermisst seine Freunde, wenn man stirbt. “

 


 

5. Ich wünschte ich hätte mir selbst mehr Glück zugestanden .

 

„Das ist ein überraschend häufiges Bedauern. Viele erkennen bis zum Ende nicht, dass Glück eine Wahl ist. Sie hatten sich in alten Mustern und Gewohnheiten verfangen. Die sogenannte „Wohlfühlzone“ Familie hat ihre Emotio

 
 
   

Die Schwierigkeit, es allen recht zu machen

 

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubtrockenen Gassen. Der Vater sass auf dem esel und der Sohn führte ihn an den Zügeln.

"Der arme Junge, der arme Junge", sagte da ein Strassenhändler. "Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, während der kleine Kerl müde läuft."

Der Vater nahm sich dies sehr zu Herzem und stieg hinter der nächsten Kurve ab. Nun durfte der Sohn aufsitzen. Aber es dauerte gar nicht lange, da erhob ein Vorübergehender seine Stimme:

"So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine, faule Bengel auf dem Esel, während sein alter, armer Vater nebenherläuft."

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater inständig, sich hinter ihn auf den Esel zu setzen.

"Hat man so etwas schon gesehen?" keifte kurz darauf eine Frau, "Solch Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus. Die arme Kratur!"

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, da machte sich ein fremder lautstark über sie lustig:

"So dumm kann man doch gar nicht sein. Wozu führt ihr den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?"

Da schob der Vater dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter seines Sohnes.

"Gleichgültig was wir machen, mein Junge", sagte er, " es findet sich doch immer einer, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten!"

 

 
 
   

Danke...


Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
Danke.

Paulo Coelho


PS: Da möchte ich mich einfach anschliessen. Danke!!!



 
 
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